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Über die Produktion

Spezielle Arbeitsweise

VON DER IDEE ZUM FILM

 

„Die Idee entstand schon vor längerer Zeit, jedoch war noch nicht klar, wie wir den Film machen wollen. Wir haben uns die anderen Filme nochmal ins Gedächtnis gerufen und gesagt, diesmal wollen wir es auf eine andere Produktionsweise machen und auf jeglichen philosophischen Text verzichten; und daraus einen sehr philosophischen Film machen.“ (Roland Reber)

Nach 25 Drehtagen in einem Zeitraum von 2 Monaten (April – Juni 2013), einem kleinen Team, viel Frieren, 200 Dosen Red Bull, wenig Schlaf  und viel Engagement aller Beteiligten, wurde der Film im Oktober 2013 fertiggestellt und feiert seine Deutschlandpremiere auf den Hofer Filmtagen bzw. seine Weltpremiere auf dem SITGES International Filmfestival, Spanien.

 

SPEZIELLE ARBEITSWEISE

 

 „Die besondere Arbeitsweise von wtp international erlaubt es, den kreativen Prozess zu fokussieren.  Ich entwickle das Drehbuch und mache die Schauspielregie am Drehort. Mira Gittner ist für die Bilder und den Schnitt verantwortlich. Nach dem letzten Drehtag zieht sich Mira in ihr Schneidestudio zurück und verlässt dieses erst wieder nach getaner Arbeit. Ich sehe den Film, wenn der Rohschnitt fertig ist. Diese Arbeitsteilung hat sich bei acht Kinofilmen bewährt und wird auch bei den nächsten Filmen beibehalten.  Auch bei diesem Film habe ich mich bei der Schauspielerführung sehr zurückgehalten, den Schauspielern viel Freiraum gegeben, sie machen lassen, was sie wollten und habe das ganze dann heimlich, still und im Hintergrund geleitet. Eigentlich war die Arbeitsweise wie immer, nur das der Film diesmal wirklich ein anderer geworden ist.“ (Roland Reber)

Teamwork – wörtlich genommen

Filmemachen als kreatives Abenteuer zu verstehen, ist typisch für Roland Reber und das wtp-Team. Ohne Filmförderung, aber mit dem Engagement und der Kreativität eines kleinen Teams, sowie einer vielfältigen Aufgabenverteilung innerhalb des Ensembles entsteht so ein Gesamtkunstwerk, zu dem jeder Beteiligte eine kreative Beziehung hat. 

Diese Vorgehensweise lässt viel Raum für spontane Ideen während des Drehs. Zu Beginn der Dreharbeiten lagen nur einige Dialogszenen für den ALLTAG vor. Weitere Szenen wurden von Woche zu Woche geschrieben und erweitert. Es wurde nicht improvisiert. Auf diese Weise, Stück für Stück, entstand der Film, immer mit der Möglichkeit, dass alle Beteiligten ihre Ideen mit einfließen lassen konnten. Die  VISIONEN hingegen entstanden erst am Set und teilweise erst kurz vor Drehbeginn. In einer alten Ziegelei entwickelten die Schauspieler zusammen mit dem Team die konkrete Umsetzung der VISIONEN, was für einige ein sehr spannender Prozess war.

 

ÜBER DIE MUSIK

 

Antje Nikola Mönning, die in der Rolle NIKOLA zu sehen ist, war neben  Regieassistenz und  Produzentin auch erstmals mit eigens komponierten Stücken für die Musik zuständig. 

 

 

„Ich habe schon gern eigene Musik komponiert, seit  ich mit 6 Jahren angefangen habe, klassische Gitarre zu lernen.  Als dann klar war, dass wir unbedingt möchten, dass Claire in diesem Film singt, habe ich mir überlegt, was für eine Musik am Besten zu ihrer schönen Chanson Stimme passen würde. Meistens sind  mir die Melodien und Texte für ihre Lieder  beim Motorradfahren eingefallen.  Danach war es ein Zusammenspiel zwischen Miraund mir: sie hat mir gesagt, was für Musik sie sich zu den einzelnen Bildern bzw Szenen vorstellt,  und ich habe versucht, das umzusetzen, oder mir kam eine Idee (wie der Choral „oramuste“), die dann wiederum zu Bildern geführt hat.“(Antje Nikola Mönning)